Was ist eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)?

Die periphere Arterienerkrankung, auch periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) genannt, ist eine weit verbreitete Durchblutungsstörung, bei der verengte Arterien den Blutfluss zu den Gliedmaßen verringern. Bei der Entstehung einer PAVK erhalten die Extremitäten – in der Regel die Beine – einen unzureichenden Blutfluss.

Überblick über veröffentlichte klinische Daten zu FlowOx™


Wirkprinzip/Durchblutungseffekte:Anwendung von intermittierendem Unterdruck an der unteren Extremität und dessen Wirkung auf die Makro- und Mikrozirkulation im Fuß gesunder Probanden

Studienergebnis:
Die erste Studie, die die Auswirkungen von intermittierendem Unterdruck auf den Hautblutfluss und die arterielle Blutflussgeschwindigkeit beschreibt. Es wurden verschiedene Sequenzen von Unterdruckoszillationen auf die Perfusion der unteren Gliedmaßen verglichen und festgestellt, dass die Anwendung von häufigem leichtem intermittierendem Unterdruck von -40 mmHg am Fuß bei gesunden Probanden rhythmische Fluktuationen im Blutfluss induziert und sowohl die arterielle Blutflussgeschwindigkeit als auch die Durchblutung der Haut erhöht.

Autor: Sundby et. al. 2016. Publikation hier herunterladen!


Akute Auswirkungen verschiedener Stufen von intermittierendem Unterdruck auf die periphere Durchblutung bei Patienten mit peripherer Arterienerkrankung

Studienergebnis:
Ein intermittierender Unterdruck von -40 und -60 mmHg, angewandt in Zyklen von 10 Sekunden Unterdruck und 7 Sekunden Atmosphärendruck, induziert einen akuten Anstieg der arteriellen Durchblutung, sowie der Durchblutung der Haut.

Autor: Hoel et. al. 2019. Publikation hier herunterladen!


Akute Auswirkungen von intermittierendem Unterdruck auf die Fuß-Makro- und Mikrozirkulation bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Studienergebnis:
Intermittierender Unterdruck erhöht die Flusspulsatilität der Fußmakro- und Mikrozirkulation. Die Anwendung von intermittierendem Unterdruck führt zu einer erhöhten durchschnittlichen arteriellen Blutflussgeschwindigkeit.

Autor: Sundby et. al. 2017. Publikation hier herunterladen!


Auf die unteren Extremitäten angewandter intermittierender Unterdruck erhöht die makro- und mikrozirkulatorische Blutflusspulsatilität des Fußes bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen

Studienergebnis:
Intermittierender Unterdruck induziert einen Anstieg des arteriellen Blutflusses im Fuß, gefolgt von einer Abnahme. Diese Fluktuation wird nach dem Beginn des Unterdrucks beobachtet, ohne dass es zu signifikanten Veränderungen der Herzfrequenz oder des mittleren arteriellen Drucks kommt.

Diese durch den intermittierenden Unterdruck induzierte Erhöhung der Pulsatilität des Blutflusses während kurzer Unterdruck-Oszillationen könnte die Gewebeperfusion und die Ulkusheilung bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen und Ulcera der unteren Extremitäten fördern.

Autor: Sundby et. al. 2017. Publikation hier herunterladen!


Fluktuation der Schergeschwindigkeit bei unveränderter mittlerer Schergeschwindigkeit verbessert die flussvermittelte Dilatation der Arteria brachialis bei gesunden, jungen Männern

Studienergebnis:
Intermittierender Unterdruck induziert Fluktuationen in Blutfluss und Schergeschwindigkeit, die die Endothelfunktion verbessern. Dies könnte einen hämodynamischen Stimulus darstellen, der die vaskuläre Gesundheit verbessert.

Autor: Holder et. al. 2019. Publikation hier herunterladen!


Auswirkungen auf primäre klinische Endpunkte:

Eine randomisierte kontrollierte Studie zur Behandlung mit intermittierendem Unterdruck bei Claudicatio intermittens

Studienergebnis:
Die Behandlung mit -40 mmHg intermittierendem Unterdruck für eine Stunde zweimal täglich über 12 Wochen erhöhte die schmerzfreie Gehstrecke im Vergleich zu einer Placebobehandlung. Bei Patienten mit einer ursprünglich schmerzfreien Gehstrecke <200 m erhöht die Behandlung mit -40 mmHg intermittierendem Unterdruck sowohl die schmerzfreie Gehstrecke als auch die maximale Gehstrecke im Vergleich zur Placebobehandlung.

Autor: Hoel et. al. 2020. Download der Publikation hier!


Intermittierende Unterdrucktherapie bei Claudicatio Intermittens – 24 Wochen Follow-Up

Studienergebnis:
Sowohl die schmerzfreie Gehstrecke als auch die maximale Gehstrecke verbessern sich nach der Behandlung mit -40 mmHg intermittierenden Unterdruck für eine Stunde zweimal täglich über 24 Wochen im Vergleich zum Ausgangswert. Die Hauptverbesserung bei der schmerzfreien Gehstrecke tritt während der ersten 12 Wochen der Behandlung auf, während die Hauptverbesserung bei der maximalen Gehstrecke zwischen 12 und 24 Wochen nach der Behandlung auftritt.

Autor: Hoel et al. 2021. Publikation hier herunterladen!


Auswirkungen einer Behandlung mit intermittierendem Unterdruck auf zirkulierende vaskuläre Biomarker bei Patienten mit Claudicatio intermittens

Studienergebnis:
In dieser randomisierten kontrollierten Studie mit Patienten mit Claudicatio Intermittens gab es keine signifikanten Unterschiede in der Veränderung der zirkulierenden Niveaus von VCAM-1, ICAM-1, E-selectin, P-selectin, vWF, L-arginin, ADMA und SDMA nach einer Behandlung mit -40 mmHg intermittierendem Unterdruck Therapie (IUT) für 1 Stunde zweimal täglich über 12 Wochen, verglichen mit der Scheinbehandlung. Allerdings hatte ein signifikant größerer Anteil der Patienten in der Behandlungsgruppe eine Verringerung des vWF im Vergleich zur Scheinkontroll-gruppe, und die vWF-Konzentration war in der Behandlungsgruppe nach 12 Wochen signifikant reduziert, was auf eine positive Wirkung der IUT-Behandlung auf die endotheliale Aktivierung und die endotheliale Verletzung hinweist.

Autor: Hoel et al. 2021. Publikation hier herunterladen!


Auswirkungen der Behandlung auf Schlüsselsymptome:

Die Auswirkungen von intermittierendem Unterdruck auf die periphere Durchblutung der unteren Extremitäten und die Wundheilung bei vier Patienten mit Ischämie der unteren Extremitäten und schwer heilenden Beingeschwüren: ein Fallbericht

Studienergebnis:
Bei den behandelten Patienten mit schwer heilenden Bein- und Fußulcera wird beobachtet, dass die intermittierende Unterdrucktherapie die Ulcusheilung erheblich verbessert. Zudem verbessert sich die Fußperfusion nach Abschluss der 8-wöchigen intermittierenden Unterdrucktherapie.

Autor: Sundby et. al. 2016. Publikation hier herunterladen!


Intermittierender leichter Unterdruck angewandt an unteren Extremitäten bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen und chronischen Ulcera der unteren Extremitäten: eine Crossover-Pilotstudie

Studienergebnis:
Intermittierende Unterdrucktherapie kann als häusliche Behandlung für Patienten mit Rückenmarksverletzung und chronischen Ulcera der unteren Extremitäten eingesetzt werden.

Autor: Sundby et. al. 2018. Publikation hier herunterladen!


Gesundheitsökonomische Überlegungen:

Ökonomisches Modell zur Untersuchung der Kosteneffektivität der FlowOx™-Heimtherapie im Vergleich zur Standardversorgung bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Studienergebnis:
Die FlowOx™-Therapie kann eine kosteneffektive Behandlung der peripheren Arterienerkrankung sein. Sie verbessert die Gesundheitsergebnisse und reduziert die Behandlungskosten für die behandelte Gruppe.

Autor: Ezeofor et al. (2021). Publikation hier herunterladen!


Übersichtsartikel:

Das FlowOx™ -Gerät zur Behandlung der peripheren Arterienerkrankung- aktueller Stand und Zukunftsperspektive

Studienergebnis:
Die FlowOx™-Behandlung erhöht die Gehfähigkeit und kann eine nützliche Ergänzung zur Standardbehandlung für Patienten mit einschränkender Claudicatio intermittens sein.

Beobachtungsdaten deuten auf einen positiven Effekt bei ausgewählten Patienten mit kritischer Extremitätenischämie hin, die nicht für eine Revaskularisierung geeignet sind. Die Behandlung mit FlowOx™ scheint für Patienten mit PAVK sicher zu sein und hat nur wenige Nebenwirkungen. Das FlowOx™-System bietet eine neue Möglichkeit der Behandlung von PAVK. Es ermöglicht den Patienten zudem, sich selbst zu Hause zu behandeln.

Autor: Hoel & Hisdal, 2021. Publikation hier herunterladen!


Erfahrungen und Einschätzungen von Patienten und Klinikern zum Einsatz des FlowOx™-Systems für den Heimgebrauch zur Behandlung von peripheren Gefäßerkrankungen – eine qualitative Studie

Studienergebnis:
Patienten und Kliniker äußern sich positiv über das FlowOx™-System, welches einfach zu bedienen ist. Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) stellen einen signifikant höheren Nutzen fest als Patienten mit chronisch venösen Erkrankungen, insbesondere bei ischämischen Ulcerationen.

FlowOx™ zeigt Potenzial als konservative Therapie, die den Anwendern eine bequeme, zu Hause anzuwendende Lösung zur Verbesserung der symptomatischen PAVK und der Lebensqualität bietet.

Autor: Sedgwick et al. (2021). Publikation hier herunterladen!


Intermittierende Unterdrucktherapie

Durchblutung der Haut in einem Fuß während der FlowOx-Behandlung

Das Video zeigt das Live-Doppler-Signal zur Messung der Blutflussgeschwindigkeit in einer kleinen Arterie im Fuß (Arteria dorsalis pedis). Die Aufzeichnung wird an einem Patienten mit reduzierter peripherer Durchblutung durchgeführt. Sechs Sekunden nach Beginn der Aufzeichnung wird der Unterdruck für 10 Sekunden angewendet, gefolgt von einer 7-sekündigen Periode mit Normaldruck. Die Sequenz wird wiederholt, wobei der Unterdruck nach 23 Sekunden und 40 Sekunden erneut beginnt.

FlowOx™ ist indiziert für die Behandlung von

  • Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK)
  • Patienten mit Claudicatio intermittens (“Schaufensterkrankheit”)
  • Patienten mit Amputationsrisiko aufgrund einer PAVK
  • Patienten vor anstehenden Gefäßeingriffen oder Amputationen

Hören Sie sich Stines und Hans Thomas‘ Erfahrungsberichte an

Stines Erfahrung mit FlowOx™

Der erste FlowOx™ Patient Hans Thomas

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